Creme Herstellung eine kurze Anleitung

Die Herstellung einer eigenen Creme hat viele Vorteile, es macht immer wieder Spaß und vor allem kann man die Inhaltsstoffe genau auf die Bedürfnisse seiner Haut abstimmen.

Eine Creme besteht grundsätzlich aus einer Wasser- und einer Fettphase, die mittels eines Emulgators zu einer Creme emulgieren.

 

Die Fettphase

Zunächst stellt man die Fettphase her.

Dafür werden die Zutaten der Fettphase (Öle, Butter, Emulgatoren etc.) in der angegebenen Menge in einem hitzebeständigen Becherglas im Wasserbad auf ca. 65°C erwärmt. Einige Emulgatoren benötigen eine höhere Temperatur von bis zu 85°C (z. B. Glyceryl Stearate Citrate (palm oil free), Xyliance).

Die Temperatur lässt sich am besten mit einem Thermometer kontrollieren. Bis alle Zutaten vollständig geschmolzen sind, werden die Zutaten immer wieder durchgerührt.

 

Die Wasserphase

Für die Wasserphase wird die benötige Menge Wasser abgekocht und auch auf 65°C abgekühlt.

Alternativ kann auch ein Hydrolat auf 65°C erwärmt werden. Hydrolate haben den Vorteil, dass sie von Natur aus bereits die unterschiedlichsten Wirkstoffe enthalten.

Wasserlösliche Wirkstoffe werden an dieser Stelle in die Wasserphase eingerührt (z. B. Allantoin, Harnstoff und SCO Betaine natural).

 

Die Emulsion

Haben Fett- und Wasserphase die gleiche Temperatur, wird die Wasserphase unter ständigem Rühren langsam in die Fettphase eingerührt. Die so entstandene Emulsion muss weitergerührt werden, bis sie lauwarm ist.

 

Die Wirkstoffphase

In die fertige Emulsion können nach Wunsch Wirkstoffe, ätherische Öle, Duftöle und ggf. einige Tropfen eines Konservierers eingerührt werden.

Füllen Sie Ihre fertige Creme in eine schöne Cremedose.