Peeling

Gesichts- oder Körperpeelings entfernen Hautschüppchen von der obersten Hautschicht. Die Peelings werden nach der Reinigung der Haut auf die noch feuchte Haut aufgetragen und leicht einmassiert. Anschließend wird alles mit reichlich lauwarmen Wasser wieder abgewaschen.
Nach dem Peeling wirkt die Haut wieder viel glatter und sieht frischer aus.
Wer zu fettiger Haut neigt sollte ein- bis zweimal pro Woche seine Haut peelen. Bei normaler Haut reicht es einmal im Monat.

Welche Peelingzusätze gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten seine Haut zu peelen

Aprikosenkernpeeling
Aprikosenkernpeeling
Mandel-Olivenstein-Granulat
Mandel-Olivenstein-Granulat
Traubenkernpeeling
Traubenkernpeeling

Gemahlene Aprikosenkerne und Traubenkerne sowie Mandelkleie und Tonerde sind sehr fein gemahlen und deshalb für das Gesicht am besten geeignet. Mandel- und Olivensteingranulat, Seesand und Meersalz sind gröber und eignen sich daher gut als Körperpeeling.

 

  • Chemische Entfernung mit AHA´s (Frucht- oder Milchsäure) oder BHA´s (z.B. Salicylsäure)

    Ein Peeling mit AHA´s auf Fruchtsäurebasis ist am feinsten, da die AHA´s die kleinsten Moleküle haben. Die meist verwendeten auf Fruchtsäure basierenden AHA´s sind Glycolic Acid und Citric Acid.
    Peelings mit Milchsäure dringen weniger tief in die Haut ein, da die Milchsäuremoleküle größer sind.

    Peelings mit Salicylsäure wirken keratolytisch (hornhauterweichend) und spenden der Haut gleichzeitig Feuchtigkeit. Salicylsäure ist vor allem für fettige, unreine Haut gut geeignet.

 

  • Entfernung mit Enzymen

    Enzympeelings sind auch für empfindliche Haut geeignet. Hierfür werden fett- oder eiweissspaltende Enzyme verwendet, die den Kitt der obersten Hautschicht aufspalten. Die am häufigsten verwendeten Enzyme sind Bromelain aus der Ananas und Papain aus der Papaya.